Strahlarbeiten

Sandstrahlen

Beim Sandstrahlen werden Oberflächen von Lack- oder Rostablagerungen befreit.  Das Strahlverfahren ist hervorragend geeignet, um Teile zu entlacken oder Rost zu entfernen. Dieses Verfahren dient häufig als Vorbereitung für andere Verfahren, z.B. Pulverbeschichtung (Kunststoffbeschichtung), Lackierung oder Polieren.

In unserer Sandstrahlanlage können wir auch sperrige Teile wie komplette Fahrzeuge oder Motorhauben, Türen, Motorradrahmen, Fahrradrahmen, Felgen, Motorenteile etc. sandstrahlen.

Was ist Sandstrahlen?

Sandstrahlen ist eine Oberflächenbehandlung durch Einwirkung von Strahlmittel, z. B. Sand als Schleifmittel gegen Rost, Verschmutzungen, Farbe, Zunder und andere Verunreinigungen oder zur Oberflächengestaltung durch Mattierung.

Mittels Druckluft wird ein starker Luftstrahl erzeugt, der das Strahlmittel (z. B. Sand aber auch Hochofenschlacke, Glasgranulat, Korund, Stahl, Kunststoffgranulat, Nussschalen oder Soda mit unterschiedlichsten Feinheitsgraden; siehe hierzu Strahltechnik) aus einem Sammelbehälter mitnimmt und -beschleunigt. Die Schleifmittel treffen dann zusammen mit dem Luftstrahl mit hoher Geschwindigkeit auf die zu behandelnde Oberfläche. Auf Grund der meist abrasiven Wirkung des Strahlmittels werden unerwünschte Bestandteile der Oberfläche, wie Rost oder Farbe, abgelöst und fortgetragen.

Abhängig vom eingesetzten Strahlmittel sind Strahlarbeiten immer mit mehr oder weniger extrem hohen mechanischen und Staubbelastungen verbunden, welche am Strahlgut, z. B. bei bereits teil- oder vormontierten Anlagenteilen, zu erheblichen Schäden führen können. Staubfreies Strahlen mit Luft gibt es nicht. Es gibt aber Wasser+Luft basierte Strahlverfahren, wo der Staub durch das Wasser gebunden wird, sog. staubfreies Sandstrahlen oder Dustless Blasting.